eBusiness-Agentur

Kunden der HypoVereinsbank können sich ab sofort für die Nutzung von paydirekt anmelden ( HypoVereinsbank-paydirekt ).

paydirekt ist das Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen, es soll die deutsche Alternative  zum Marktführer paypal werden. Das Bankenkonsortium wirbt mit der bewährten Sicherheit des deutschen Bankwesen.

Ob es diese Sicherheit allerdings wirklich gibt, ist angesichts der vielen erfolgreichen Hackerangriffe auf die E-Banking-Kunden  erst noch zu beweisen. Grundsätzlich ist es wohl zu begrüssen, dass die deutsche Bankwirtschaft sich zusammengeschlossen hat und eine einheitliche Bezahllösung auf den Markt bringt. Bleibt abzuwarten, wie dieser Markteintritt den einzelnen Banken gelingt. Von den Sparkassen hat man in den vergangenen Wochen schon kritische Anmerkungen zu paydirekt gehört. Diese Haltung wird auch dadurch unterstrichen, dass die Sparkassen ihren Starttermin für paydirekt in das erste Quartal 2016 verlegt haben. Eigentlich wollte paydirekt im Herbst 2015 großflächig starten um die steigenden E-Commerce-Umsätze zum BlackFriday und dem Weihnachtsgeschäft abzuwickeln.

Abgesehen von dem holprigen Start durch die beteiligten Banken, hat paydirekt noch ein weiteres Problem. Die Anzahl der Händler, die paydirekt anbieten, ist wohl sehr gering. Es gibt zahlreiche Gespräche und Planungen, aber konkret hat sich bisher kaum ein namhafter Händler zu paydirekt bekannt. Die paydirekt-Gruppe versucht diese Situation durch die Einbindung von PaymentServiceProvidern zu entschärfen. Mit Hilfe der PaymentServiceProvider könnte paydirekt doch noch sehr schnell in die Fläche kommen. Aber auch hier wäre ein früherer Dialog sicherlich besser gewesen. 

https://www.paydirekt.de/